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Autor:Rudolf Frank
Baubericht vom deutschen Uboottyp VII / C ( U 82 )



Baubericht vom deutschen U-Boot Typ VII–C(U 82)


Revell M= 1:72

gebaut von Rudolf Frank


Das Original:


Der Typ VII-C ist wohl das bekannteste deutsche U-Boot des Zweiten Weltkrieges. Zahlreich gebaut und mehrfach weiterentwickelt, stellt dieser Typ den Abschluss und Höhepunkt der Tauchboot-Ära dar. Ausgerüstet mit vier Front- und einem Hecktorpedo wurde das VII-C Boot zu einer gefürchteten Waffe. Handelskrieg war die Aufgabe deutscher U-Boote. Sie sollten Englands Nachschub stoppen, unzählige versenkte Schiffe zeugen davon. Gleitzugkrieg und Rudeltaktik prägten den Einsatz der "Grauen Wölfe" im Atlantic. Erfolgsverwöhnt brachen jedoch ab 1943 für die deutschen U-Boote verheerende Zeiten an, aus den Jägern wurden Gejagte. Neue Ortungsgeräte spürten die deutschen U-Boote gnadenlos auf und machten sie zu stählernen Särgen für unzählige deutsche U-Bootfahrer. Der U-Boot-Typ VII-C spiegelt Aufstieg und Fall der deutschen U-Bootwaffe eindrucksvoll wieder. Von insgesamt ca. 40.000 deutschen Ubootsoldaten haben ca. 30.000 den zweiten Weltkrieg nicht Überlebt.

Daten:

Typ:VII C
Bauwerft:Vulkan Vegesack Werft, Bremen
Indienststellung:14.05.1941


Kommandanten:

14.05.1941 - 07.02.1942 Klt. Siegfried Rollmann



Feindfahrten:

Anzahl Feindfahrten: 3
Versenkte Schiffe: 9
Versenkte Tonnage: 52.986 BRT
Beschädigte Schiffe: 1
Beschädigte Tonnage: 1.980 BRT


Schicksal:

Datum:07.02.1942
Letzter Kommandant:Klt.Siegfried Rollmann
Ort:nördliche Azoren
Position:44°10'N-23°52'W
Versenkt durch: Wasserbomben des brt. Sloops "HMS Rochester" und der brt. Korvette "HMS Tamarisk"
Detailangaben:
Das Boot wurde versenkt während es auf dem Rückmarsch von der US Ostküste den Konvoi OS-18 angegriffen hat.



Der Bausatz:


Deutsches U-Boot VII C "Die grauen Wölfe" von Revell - Nr. 05012
Kosten: ca. € 60,-
darstellbare Boote: U 552 (frühe und späte Version), U-69, U-82, U-203, U-253

verwendetes Zubehör:
Fotoätzteile von Eduard Nr. 53008
Kosten: ca. € 32,-
Antennen und Flak von Schatton Nr. 72101
Kosten: ca. € 3,-
Periskope von Schatton
Kosten: ca. € 10,-

verwendete Literatur:
Geschichte des deutschen U-Bootbaus Teil 1 Bernhard & Graefe Verlag
Vom Original zum Modell Uboottyp VII C Bernhard & Graefe Verlag
U-Boote 1939 - 1945 David JORDAN



Farben und Lackierung:


Tamiya Acrylfarben XF-53, XF-54, XF-63, XF-69

Meine Wahl fiel auf U 87, weil dieses Boot ein spannendes Schema hatte, das auf meinem Modell umgesetzt werden sollte. Generell wurde das Tarnschema (Hell- und Dunkelgrau) inklusive Unterwasserschiff (Mittelgrau) komplett mit der Airbrush mit Accryl lackiert. Nach entsprechender Trockenzeit wurde mit aufgehellten und abgedunkelten Ölfarbe entsprechende Weathering - Akzente gesetzt. Das anschließende Trockenmalen mit Hellgrau hob dann die erhabenen Bereiche deutlicher hervor, was den 3D-Effekt verstärkte. Bei alle Nieten am Rumpf und Turm wurden Rostspuren mit Farbpigmenten aufgebracht.
Beim Deck ging ich etwas anders vor: Es wurde zuerst komplett in Dunkelgrau (fast Schwarz) lackiert. Dann wurde mit Washing in schwarz und Rost Akzente in den Vertiefungen gesetzt. Danach wurde mit Hellgrau das Drybrushing ausgeführt und das gesamte Modell mit Mattklarlack versiegelt.



Vorteile:
Neue Bausatzform in der neuen Revell Qualität!
Eine detaillierte Rumpfdarstellung mit Vernietungs- und Schweißnahtstruktur. Abziehbilder für 6 Versionen.
Die Passgenauigkeit ist bis auf wenige Teile im Ruderbereich ist sehr gut.


Nachteile:
Mit ihren stolzen 93cm passt das Modell nicht in jede Vitrine.



Anwendung:


·Man sollte sich die Bauanleitung genaustens ansehen, denn durch die vielen Versionen verliert man sonst leicht den Überblick

·Die 1:1 Schneideschablonen im Bauplan für einige Bauteile sollte man ausschneiden und am Modell direkt anpassen, sonst kürzt man möglicherweise die Teile zu stark.

·Die Zubehörteile von Eduard und Schatton sind sehr zu empfehlen.

·Die Antennenkabeln vom Turm zu Heck und Bug wurden anstelle von schwarzem Zwirn mittels Gitarreseiten aus Stahl ausgeführt.





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