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Autor:Christian Kleisz
M 40 GMC SELBSTFAHRLAFETTE



M 40 GMC SELBSTFAHRLAFETTE


Geschichte:

Anfang 1944 forderte die US-Army einen Ersatz für
die veraltete Selbstfahrlafette M12.
Auf Basis des M4A3 Chassis mit E8 Laufwerk wurden im März 1944
bei der Firma Pressed Steel Car Company 5 Testfahrzeuge angefordert.
Der erste T83 war Ende Juli fertig für die Tests in Aberdeen.
Die Resultate waren unter allen Bedingungen gut und somit war der Weg
frei, dass im Jänner 1945 der T83 in Produktion gehen konnte.
Im Mai bekam der T83 dann seine offizielle Bezeichnung
als 155mm M40 Gun Motor Carriage.
Der M40 kam auch noch zum Einsatz im 2.WK und war bei der
Beschießung von Köln dabei.



Technische Daten:

Bewaffnung: 155mm M1A1
Panzerung: 12mm – 100mm
Maschine: Continental R975 neun Zylinder,960PS
Geschwindigkeit: 24MPH/38,6KM
Reichweite: 100 Meilen/161 Km
Besatzung: 8 Mann
Feuergeschwindigkeit: 1 Schuss pro Minute



Das Modell:

Bei einem Besuch in einem Modellbaugeschäft fiel mir vor einiger Zeit
das schon ältere Modell des M40 von Matchbox (1/76) in die Hände.
Bevorzugt baue ich ja in 1/35 aber in diesem Fall juckte es mir in den Fingern.
Also nichts wie nach Hause, Schachtel auf und die einzelnen Bauteile
begutachten.
Naja, das Kanonenrohr war leider oval aber zu ersetzen, am Laufwerk
mußte ich auch die Säge ansetzen.
Aufbau und Wanne waren soweit in Ordnung.
So nun stellte sich die Frage - jedes einzelne Laufwerk überarbeiten oder
ein Masterteil erstellen - Also einen Teil rausgeknipst und Säge angesetzt.
Die Mittelhaufhängung gehörte um eine Sägeblattbreite gekürzt sonst ragte
sie über die Räder hinaus.
Der Bereich des oberen Stoßdämpfers mußte auch eine kleine Schönheitskur über sich ergehenlassen. (ist leider vollausgegossen)
Der neue Stoßdämpfer enstand aus einem (von der Stärke entsprechenden)
Stück Elektrikerdraht.
Auf einer Seite wurde der Draht abisoliert und der Ausgleichsbehälter aufgeklebt.
Nachdem alle Verbesserungen gemacht waren erstellte ich aus
Hitze beständigen Silikon eine zweiteilige Form.(auch für die Räder).
Abgiessen fertig, wäre schön gewesen aber einige Fehlgüsse mußte
ich in Kauf nehmen.
Das Kanonenrohr kam als nächstes an die Reihe.
Da kein passendes Rohr in der Restekiste zu finden war, ab in den nächsten RC Laden. Die hatten diverse Rohre in Messing und Plastik darunter auch
mein neues Kanonenrohr.
So nun konnte der Eingriff gemacht werden. Beide Teile zusammengehalten,
das neue Rohr auf Länge gebracht und beim Bausatzteil etwas stehen lassen.
Dieses Teil wird als Zapfen zurechtgeschnitzt, sodass das neue Rohr darübergeschoben werden kann.
Für die Verdickung am Rohr kam ein Pinselschutz zum Einsatz.
An der Wanne ersetzte ich nur das Abschleppseil und bei den Lichtern
wurden aus Bleifolie die Abweiser noch aufgebaut.
Nachdem alles zusammengebaut war, musste nur noch die Kette auf Länge gebracht werden.



Die Bemalung:

Zuerst wurde alles mit Humbrol 155 Matt lackiert, danach folgte
ein Wahsing mit schwarzer Ölfarbe und als Abschluß ein paar Durchgänge
trocken bürsten (Grundfarbe + weiß)
Den Gummi der Räder bemalte ich mit Humbrol 85, für die Holzteile kam Humbrol 110 zum Einsatz sowie Humbrol 53 für diverse Eisenteile.








Quellen: www.battletanks.com , U.S. Self-Propelled Guns/squadron
Sherman/Hunnicutt


Bericht, Fotos und Modell von Kleisz Christian.

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