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Autor:WIMPL

Go Modelling 2008



Auch heuer lud die IPMS Austria wieder zu ihrer großen Ausstellung, der „Go Modelling“ ein, die diesmal am 16. und 17. Februar stattfand. Und das Datum war auch geschickt gewählt, war es doch die erste Veranstaltung des Jahres und kam mit keinerlei nationalen und internationalen Events in Konflikt
Doch diesmal fand die Veranstaltung nicht wie in den letzten Jahren im EVN-Forum statt, sondern wechselte ins Heeresgeschichtliche Museum, kurz HGM, disloziert im Arsenal in Wien. An diesem geschichtsträchtigen Ort, wo Schaustücke aus knapp 800 Jahren der österreichischen Militärgeschichte gezeigt und aufbewahrt werden sollte die Fusion zwischen dem modernen Hobby „Plastikmodellbau“ und der ruhmreichen militärischen Vergangenheit Österreichs und allem was damit zusammenhängt geschaffen werden.



Klarerweise rief dieses Unternehmen einige Skepsis bei mehreren Personen hervor. Konnte so was gelingen? Wie sollten sich die Händler verteilen? War die gesamte Ausstellung in einem Extraraum zusammengepfercht? Stehen die Modelle direkt zwischen den Ausstellungsstücken?



Viele Fragen, die aber bereits beim ersten Betreten des HGM restlos beantwortet worden waren: Sowohl Händler als auch Aussteller aus allen möglichen Sparten des Modellbau´s waren über den gesamten Museumsbereich verteilt, wobei auch eine gewisse Zuordnung getroffen worden war. So standen die Leichtflugzeuge in der Halle mit dem Fieseler Storch und die Anhänger der schwimmfähigen Modelle in der Marinehalle. Die IGM war in der Artilleriehalle im Erdgeschoss platziert worden, direkt neben der mächtigen 38-Zentimeter Haubitze.



Für ausreichend Platz sowie Stromversorgung für die Lampen war ausreichend gesorgt worden, auch aus dieser Richtung gab es keinen Grund zur Klage. Bereits am Freitag konnte der Standaufbau beendet werden und erste kurze Blicke in die Räumlichkeiten geworfen werden. Und was es da bereits alles zu sehen gab: So waren auch aus dem benachbarten Ausland Einzelaussteller und Clubs angereist, um mit ihren Machwerken am Wettbewerb teilzunehmen oder diese einfach nur der breiten Öffentlichkeit zu zeigen.
Und es war wirklich die breite Öffentlichkeit, die das gesamte Wochenende lang das HGM regelrecht „stürmte“ und trotz heftigem Schneetreiben und klirrender Kälte geduldig auf Einlass warteten.
Geboten wurden aber nicht nur die Modelle aller Sparten sondern klarerweise auch die Exponate der Ausstellung, die Erstaunen bei so manchem Besucher hervorriefen („Was so was haben wir mal gehabt, da haben auch Österreicher gekämpft,....“).
Denn das Museum war ja nicht wegen der Veranstaltung leergeräumt worden, sondern hielt den normalen Betrieb aufrecht.



Einziger kleiner Wehmutstropfen war dass der Panzergarten nicht geöffnet war, um auch die verschiedensten österreichischen Panzerfahrzeuge, die seit Bestehen der zweiten Republik irgendwann mal im Bundesheer eingesetzt wurden, zu bestaunen.
Ebenso wurden im Obergeschoss, der sogenannten Ruhmeshalle, Vorträge und Erklärungen zu verschiedensten Themen abgehalten, so auch zum interessanten Thema des Sturmgeschützes III.
Ebenfalls im ersten Stock befand sich auch der Bereich des Kinderbastelns, der von vielen der kleineren Besucher ausgiebig genutzt wurde.
Der Wettbewerb war, wie leider bei so vielen modellbauerischen Veranstaltungen in Österreich nicht so zahlreich bestückt wie gewünscht. Aber das gezeigte war dafür erste Wahl und braucht sicher keinen internationalen Vergleich zu scheuen. Stellt sich nur die Frage: Wollen die Modellbauer ihre Werke nicht im Wettbewerb miteinander messen oder trauen sie sich einfach nicht?? Und warum nur bei österreichischen Veranstaltungen?? Im Ausland trauen wir uns ja auch.
Fazit des Wochenendes der GO Modelling 2008 ist folgende: Eine gelungene Veranstaltung, bei der das Zwischenspiel zwischen Originalen und Modellen gut funktioniert hat. Man kann zu diesem Erfolg der „IPMS Austria“ nur gratulieren und den Erfolg neidlos anerkennen. Hoffe es findet auch nächstes Jahr wieder an dieser geschichtsträchtigen Örtlichkeit statt. Wir werden auf jeden Fall wieder dabei sein, denn uns hat´s wirklich gefallen und jeder war sich einig:

Super!!!




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